Die optimale Datenvorbereitung. Allgemeine Info.

Selbstverständlich erstellen wir für Sie hochwertigste Druckerzeugnisse, da wir mit modernsten Maschinen, optimierten Materialien und fachkompetenten Mitarbeitern produzieren. Um Qualitätseinbußen vorzubeugen, die durch fehlerhafte Daten entstehen, hier ein paar Tips wie Sie Ihre Daten optimal vorbereiten.

Programme.

Professionelle Grafikprogramme sind: QuarkXPress, PhotoShop, Illustrator, FreeHand, InDesign, CorelDraw. Druckdaten aus diesen Programmen genügen in der Regel ihren Anforderungen. Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumente können Probleme bereiten, da diese nicht in professionelle Druckdaten umsetzbar sind. Um ordentliche Druckerzeugnisse zu erzielen, müssen die Daten mit mehr Aufwand bearbeitet werden.

Dokumentenaufbau.

Legen Sie das Dokument in einem Maßstab an. Bei randabfallenden Motiven mindestens 10 mm Beschnitt angeben. PDF-Dateien immer auf das Endformat mit Beschnitt.

 

Prozessstandards im Digitaldruck.

Da für die digitalen Druckverfahren bisher keine eigenen Prozess- bzw. Druckstandards existieren, richtet sich Braun-Digitaldruck nach dem aktuellen ProzessStandard Offsetdruck des Bundesverbands Druck und Medien (www.bvdm-online.de) bzw. nach der neuen Fassung der internationalen Norm für den Offsetdruck ISO 12647-2:2004.

Die richtigen Arbeitsfarbräume.

Geeignete RGB und CMYK-Arbeitsfarbraumprofile werden vom Bundesverband für Druck und Medien (bvdm) und der European Color Initiative (ECI) angeboten und stehen dort zum Download bereit. Gemäß der Empfehlungen der ECI setzt die Vorstufe bei Braun-Digitaldruck das ECI-RGB 1.0 Profil als RGB- und ISOcoated.icc (standard vierfarben Offsetdruck auf gestrichene Papiere) als CMYK-Arbeitsraumprofile ein.

Farbmodi.

Druckdaten können sowohl im RGB als auch im CMYK Farbmodus an Braun-Digitaldruck übergeben werden. Da RGB und CMYK jedoch geräteabhängige Farbmodelle darstellen, ist es, mit dem Ziel einer möglichst akkuraten Farbreproduktion wichtig, immer die entsprechen RGB bzw. CMYK-Quell- bzw. Arbeitsfarbraumprofile den Daten anzuhängen und diese bei der Auftrag-stellung deutlich zu kennzeichnen.

 

Sonderfarben

 

Im Digitaldruck können keine Sonderfarben nach HKS, Pantone etc. eingesetzt werden. Sonderfarben müssen daher über die Prozessfarben CMYK simuliert werden. Manche Sonderfarben lassen sich gut, andere eher schlecht bis gar nicht wiedergeben. Sind Sonderfarben ausdrücklich gewünscht, so müssen diese im Dokument angelegt, eindeutig entsprechend der Herstellerbezeichnung benannt und bei Auftragsstellung deutlich gekennzeichnet sein. 

Auflösung, DPI.

Bei Braun Digitaldruck erhalten Sie hochaufgelöste Drucksachen, die mit bis zu 1200 dpi erstellt werden. Sie sollten alle pixelorientierten Daten mit mindestens einer Auflösung von 150 dpi gemessen an der Endgröße anlegen. Dies können Sie mit allen Bildbearbeitungsprogrammen selbst kontrollieren (z.B. Photoshop). Öffnen Sie Ihre Bilddatei und gehen Sie im Hauptmenü auf «Bild» - «Bildgröße». Achten Sie darauf, dass «Bild neuberechnen» abgewählt ist. Geben Sie nun bei Breite oder Höhe die Endgröße ein. Bei Auflösung Pixel/Inch sollte nun ein Wert von mindestens 150 (Auflösung) stehen. Ist dieser Wert erheblich kleiner leidet die Druckqualität.

Daten-Formate, EPS, TIFF.

Postscript,PDF, TIFF Dateien sind die idealsten Dateiformate für Digitaldruck. Sie lassen sich aus fast allen Grafik- und Layoutprogrammen erstellen. Bei den meisten Programmen erfolgt dies über Datei sichern unter... oder Exportieren...Diese Dateiformate können wir dann direkt weiterverarbeiten. Zu Beachten gilt noch, nicht alle Programme binden die verwendeten Schriftarten mit ein. Diese müssen dann ebenfalls mitgeliefert werden.

 

Schriften.

Schriften.Bitte liefern Sie alle verwendeten Schriften mit oder wandeln Sie alle Schriften in Kurven um. Verwenden Sie nur die Originalschriftschnitte und verändern Sie die Schrift nicht nachträglich.

 

WICHTIG !

Bitte liefern Sie immer einen standverbindlichen Ausdruck des Dokumentes mit, der zur Kontrolle dient oder ein PDF.